Neues Heim für neue wissenschaftliche Gesellschaft

30. Januar 2017

Traditionell sieht die Geburt einer wissenschaftlichen Gesellschaft so aus: Die Notwendigkeit wird erkannt, das eigene Fach durch eine wissenschaftliche Gesellschaft zu repräsentieren – normalerweise, weil eine solche vorher noch nicht vorhanden war. Man geht also zur Vereinspolizei und meldet den Verein an. Normalerweise ist zuerst die Gesellschaft da. Sie verfügt über Statuten, ein entscheidungstragendes Gremium und ein paar erste Mitgliedern, gerade mal das Nötigste, was sie zur Gründung braucht. Die meisten Gesellschaften haben es außerdem zu einem ihrer Hauptziele erklärt, für die Aus- und Weiterbildung in ihrem Fach zu sorgen. Das führt zu einzelnen Fortbildungsveranstaltungen. Dadurch wächst die Gesellschaft immer mehr, bis die Personen in den Gremien die Notwendigkeit erkennen, ein professionelles Gesellschaftssekretariat zu Rate zu ziehen.

Im Fall der Österreichischen Gesellschaft für Orthopädie und Traumatologie (ÖGOuT) war diese Reihenfolge etwas durchmischt. Schritt eins blieb gleich: Man erkannte die Notwendigkeit, eine neue wissenschaftliche Gesellschaft zu gründen, die das neue Sonderfach künftig vertritt. Bei der Gründung wurde jedoch von Anfang an Mondial Congress & Events als Gesellschaftssekretariat hinzugezogen, konkret Birgit Magyar, die bereits die verwandte Österreichische Gesellschaft für Unfallchirurgie betreut und daher viele der Hauptakteure bereits lange und persönlich kannte.

Die Gründung einer neuen wissenschaftlichen Gesellschaft von Anfang an zu begleiten, ist eine ganz besondere Aufgabe. Der Vorteil ist, dass die Gesellschaft sofort ein Zuhause hat. Es gibt eine fixe Telefonleitung und eine zentrale Anlaufstelle, bei der alle Beteiligten ihre Wünsche und Ideen deponieren können, ohne dass etwas verloren geht. Kommunikation, amtliche Prozesse und Öffentlichkeitsarbeit werden an einer zentralen Stelle gebündelt, sodass man leichter den Überblick behält. Denn bei der Neugründung eines Vereins fallen so einige Aufgaben an: Vereinswesen, Kontoeröffnung, Statutenentwicklung und vieles mehr. Eine erfahrene Association Managerin zu haben, die immer den Überblick behält, kann viel Zeit und Nerven sparen.

Die ÖGOuT hat nun seit Kurzem auch eine eigene Website, auf der erste Informationen abgerufen werden können. Im Jänner 2017 fand auch schon das erste Fortbildungsseminar statt, das angehende Fachärzte die Vorbereitung auf ihre Facharztprüfung erleichtern soll. Teil Zwei der mehrteiligen Seminarreihe findet im April statt. Natürlich ist es nun auch möglich, Mitglied zu werden. Wir freuen uns schon darauf, mitzuerleben, wie sich die neugeborene Gesellschaft in Zukunft noch entwickeln wird.

www.oegout.at