Österreichische Gesellschaften und der „Wien Effekt“

25. Mai 2016

Wir spüren sie: Die klare Beliebtheit, die Wien derzeit als Destination für die Kongresse unserer österreichischen Stammkunden innehat. Die Gründe für diesen „Wien Effekt“ erklären wir hier.


OPG - Palliativmedizin, ÖGDV - Dermatologie, OeGHO - Onkologie, ÖGP - Pneumologie, HNO - Hals-Nasen-Ohrenmedizin, OEGGG - Gynäkologie; das sind gleich sechs österreichische Core PCO Kunden, die entweder vor kurzem ihre Jahrestagungen mit 500 oder mehr Teilnehmern in Wien organisiert haben, oder bald in Wien organisieren werden.  Als Kongressorganisatoren spüren wir eine klare Tendenz unserer österreichischen Stammkunden: Waren in den vergangenen Jahren österreichische Gesellschaften eher selten Gast in der Hauptstadt, so geht der aktuelle Trend in Richtung einer verstärkten Rotation inklusive Wien. Warum ist das so?


Wir haben Barbara Skrott, Director of National Projects, gefragt, die bei Mondial Congress & Events für österreichische Kongresse zuständig ist. „Der Jahreskongress ist die wichtigste Plattform der Wissensvermittlung, die einer Gesellschaft zur Verfügung steht“, erklärt Barbara „Viele Teilnehmer wohnen bereits in der Hauptstadt oder im Einzugsgebiet. Das bedeutet kurze Wege und gesparte Zeit für Fortbildung und Netzwerken anstatt langer und kostenintensiver Reisen.“  Das Resultat: Die Teilnehmerzahlen sind in Wien signifikant höher als in den Bundesländern.


Ein weiterer Vorteil ist, wie wir feststellen, dass in Wien Industrieeinnahmen leichter zu akquirieren sind. Die meisten Industriepartner haben ihren Sitz in Wien und Umgebung. Die höheren Teilnehmerzahlen, kürzere Wege und dadurch niedrigere Personalkosten bedeuten für Firmen ein besseres Investment. „Aus inhaltlichen, kulturellen und strukturellen Gründen wird es  weiterhin eine Bundesländerrotation geben", prophezeit Barbara. „Aber Wien ist im Rotationsrad deutlich präsent."